Ofenhaus Höllein

Der Schmiedemeister Johann Georg Krempel geb. 26.1.1850 war mit seiner Ehefrau und 7 Kindern im Schloss zu Tambach als Schmiedemeister angestellt. Der Vater Friedrich Krempel geb. 25.11.1809 in Gossenberg war bereits Schmiedemeister. Nach der Geburt des 7. Kindes Friedrich am 22.8.1886 übernahm er aus Platzgründen die Gemeinde Schmiede in Sonnefeld. 1911 kaufte sein Sohn Friedrich, der auch Schmiedemeister war, das Anwesen am Brunnenberg für 3530 Reichsmark.

Seine jüngste Tochter Hilda mit Ehemann Karl Höllein führten die Schmiede weiter. In der Nachkriegszeit entwickelte sich aber daraus das Installateur und Klempner Handwerk. Der älteste Sohn Werner geb. 28.2.1940 machte mit bereits 22 Jahren die Meisterprüfung und übernahm am 1.6.1972 das Installationsgeschäft. Das Schmieden-Gebäude wurde abgerissen und der Neubau an derselben Stelle errichtet. Ab 1990 wurde das Ofengeschäft erweitert.
Alle Vorfahren verkauften bereits Kanonenöfen, Waschkessel, Bade-, Öl-, und Gasöfen. In der heutigen Ausstellung sind noch Teile der Schmiede zu bewundern.